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Flying Geese in Schablonentechnik

Posted By admin On 28. August 2007 @ 11:41 In Grundlagen, Historische Blöcke | Comments Disabled

Um Flying Geese zu nähen, gibt es mehrere Varianten. Die wohl ursprünglichste ist diese:

Flying Geese (F.G.) in Schablonentechnik

Autorin:
Monika Weber
Ruisgard-Designs

Dabei werden die F.G.einzeln aus jeweils einem großen und zwei kleineren Dreiecken genäht. Die Grundlinien der kleinen Dreiecke entsprechen der Größe der Seitenlinien des großen Dreiecks. Die Schablonen können ohne Nahtzugabe, aber auch inclusive NZ erstellt werden. Heute gibt es Schablonenfolie aus Kunststoff, unsere Ahninnen verwendeten Schablonen aus Holz, Horn oder Leder, später auch aus festem Papier.
Hier ein Beispiel in Inchmaßen:

Die Schablonen auf die linke Seite des Stoffs legen, die Form mit Schneiderkreide etc. aufzeichnen und in diesem Fall zuzüglich einer Nahtzugabe von 1/4″ ausschneiden.

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Die kleinen Dreiecke nacheinander an das große Dreieck nähen.

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Mit der Nähmaschine ist diese Technik sehr kniffelig, besonders bei kleinen F.G.. Aber wer sich einmal in die Zeiten vor der Nähmaschine hineinfühlen und von Hand nähen möchte, ist hier genau richtig. Beim Handnähen ist allerdings darauf zu achten, die NZ nicht mitzunähen! Genäht wird dabei nur auf der Nahtlinie, nicht darüber hinaus wie beim Maschinennähen!

051.jpg

Die Handnähte werden außerdem flach auseinandergebügelt. Dadurch werden größtenteils nur 2 Lagen Stoff aufeinander genäht… Frau oder Mann näht eben nicht mit der Durchstichkraft einer Nähmaschine.


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